RISE-Festival der IG Metall Jugend

„Die Zukunft sind wir!“ – IG Metall Jugend feiert und diskutiert beim R!SE-Festival

07.07.2025 | „R!SE for solidarity, R!SE for future, R!SE against racism!” – Drei Tage trafen sich rund 1000 junge Metallerinnen und Metall aus ganz Deutschland im Magdeburger Elbauenpark zum Festival der IG Metall Jugend. Unter ihnen waren auch Noah Muhlack und Toni Wünsche aus dem Einzugsbereich der IG Metall-Geschäftsstelle Ostsachsen.

Daumen hoch für das R!SE-Festival der IG Metall Jugend in Magdeburg: Aus Ostsachsen waren Toni Wünsche und Noahl Muhlacker von Alstom in Bautzen mit dabei. Fotos: Volker Wartmann

Die Delegation der Jungen IG Metall aus dem Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen mit dem fünfköpigen Vorstand der IG Metall

Rund 1000 junge Metallerinnen und Metaller machten beim R!SE-Festival klar, dass sie die Zukunft sind.

Podiumsdiskussion mit dem fünfköpfigen Vorstand der IG Metall

Mit der IG Metall gehts hoch hinaus – gemeinsam ist mehr drin, auch nach oben.

Die Band Querbeat aus Köln heizte dem jungen Publikum im Magdeburger Elbauenpark ordentlich ein.

Für beide stand vor allem das Gemeinschaftserlebnis im Vordergrund. „Das ist eine prima Gelegenheit, sich mit anderen Aktiven auszutauschen und zu erfahren, wie es in deren Betrieben läuft“, sagte Noah Muhlack. Gespräche mit anderen jungen Metallerinnen und Metallern haben dem 20-jährigen stellvertretenden Vorsitzenden der Jugend- und Auszubildendenvertretung von Alstom in Bautzen gezeigt, „dass die Lage bei uns am Standort ganz gut ist“. Das bestätigte auch sein Kollege Toni Wünsche (20), ebenfalls von Alstom Bautzen: „Wir sprechen viel über Themen, die Auszubildende betreffen. Es ist total interessant zu erfahren, wie es in anderen Betrieben läuft, auch weil das dazu beiträgt, noch mal einen anderen Blick auf die Situation im eigenen Betrieb zu bekommen.“

Die beiden genossen – ebenso wie die rund 1000 Kolleginnen und Kollegen aus ganz Deutschland – das umfangreiche Programm, das das Festival ihnen bei herrlichstem Sommerwetter von Freitag bis Sonntag (3. bis 6. Juli) bot. Neben Livekonzerten angesagter Bands wie Tream, Querbeat aus Köln, Swiss & die Andern oder MandelKokainSchnaps ab spätem Nachmittag standen an den Vormittagen auch vielfältige Workshops und Diskussionsrunden auf dem Programm. Die Themen der Workshops waren breit gefächert, von „AfD-Verbot – pro und contra“ über „Klimapolitik erleben“ bis zu “KI in der Arbeitswelt“. Wer sich lieber praktisch betätigen wollte, konnte zum Beispiel an einem Spray- oder einem Beat-Producing-Workshop teilnehmen.

Bei aller Ausgelassenheit und dem großen Spaß miteinander trat nicht nur bei der Podiumsdiskussion mit dem gesamten IG Metall-Vorstand, sondern auch in Diskussionen in zahlreichen Workshops zutage, dass die schwierige wirtschaftliche Lage vieler Unternehmen und die damit verbundene Furcht vor dem Verlust von Arbeitsplätzen sowie der zunehmende Rechtsextremismus den jungen Metallerinnen und Metaller viele Sorgen bereiten.

Umso wichtiger sind solche Gemeinschaftserlebnisse wie das R!SE-Festival, denn nur gemeinsam ist es möglich, den Plänen aus Vorstand- und Chefetagen etwas entgegenzusetzen. Das wurde auch in der Podiumsdiskussion mit dem Vorstand deutlich, bei der es auch darum ging, wie sich die IG Metall Jugend die Zukunft vorstellt und welche Rolle die junge Generation bei der Gestaltung von Zukunft spielt.

Fazit nach drei Tagen Festival: mit viel Motivation zurück in die Betriebe – „die Zukunft sind wir!“

 

Von: kk/vw

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