IG Metall Ostsachsen
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16.12.2019, 08:12 Uhr

Strukturwandel - Kohlekompromiss

Gemeinsame Vorgehensweise zur Gestaltung des Strukturwandels im Rahmen des „Kohlekompromiss“ vereinbart - IG Metall Ostachsen, Cottbus und Südbrandenburg treffen sich

  • 03.07.2019
  • Aktuelles

Am Dienstag trafen sich Wolfgang Lemb, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall sowie Jan Otto, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Ostsachsen und Paul Rothe, Zweiter Bevollmächtigter der Geschäftsstellen Cottbus und Südbrandenburg im Dresdner Gewerkschaftshaus. Die Ergebnisse der Kommission „Struktur, Wandel und Beschäftigung“ und deren Umsetzung muss auf die Beschäftigten der industriellen Dienstleister ausgeweitet werden. Hierfür bedarf es einer gemeinsamen Vorgehensweise, die vor Ort abgestimmt wurde.

Wolfgang Lemb geschäftsführendes Vorstandmitglied der IG Metall und zuständig für Industriepolitik sowie Jan Otto, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Ostsachsen und Paul Rothe, Zweiter Bevollmächtigter der Geschäftsstellen Cottbus und Südbrandenburg sind sich einig. Die Ergebnisse der Kommission „Struktur, Wandel und Beschäftigung“ und die Umsetzung in der Lausitz reichen nicht aus. Es gibt diverse offene Punkte, die nachdiskutiert werden müssen, ein gemeinsames Vorgehen der Geschäftsstellen ist erforderlich und bietet sich an.

„Der Zusammenhalt der Lausitz definiert sich vor allem durch das übergreifende Zusammenspiel zwischen Brandenburg und Sachsen. Wir als IG Metall Ostsachsen sind optimistisch, den industriellen Wandel in Ostachsen deutlich besser gemeinsam gestalten zu können. Es geht uns um aktive Mitsprache, konkrete Entscheidungsgremien, die die IG Metall mit einbeziehen, um unser Ziel voranzutreiben, Ostsachsen zur Energieregion zu transformieren. Der Strukturwandel kann nur mit dem Aufbau von industriellen Arbeitsplätzen positiv gestaltet werden.“ sagte Jan Otto, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Ostsachsen.

Paul Rothe, Zweiter Bevollmächtigter der IG Metall Südbrandenburg und Cottbus ergänzte: „Wir können uns nicht damit abfinden, dass die Region abgekoppelt wird. Die Menschen haben ausreichend Erfahrung mit ökonomischen Rückschlägen. Wenn wir wollen, dass die Lausitz eine Zukunft hat, dann darf sich das nicht wiederholen. Dafür arbeiten wir ab sofort regional übergreifend zusammen.“

Wolfgang Lemb, für Industriepolitik zuständiges Vorstandsmitglied der IG Metall machte deutlich: „Die Erhaltung und Schaffung neuer zukunftssicherer und gut bezahlter Industriearbeitsplätze ist Grundlage für einen erfolgreichen Strukturwandel in der Lausitz. Hierzu bedarf es einer gut angestimmten und aktiven Industriepolitik in den betroffenen Regionen, flankiert durch eine zielgerichtete Industriestrategie auf Bundesebene. Strukturell hat die Region alle Chancen den Wandel zu einer Energieregion der Zukunft zu gestalten.“

 


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